Archiv für die Kategorie ‘Recherche’

Geometrische Formen durch Klang

Mai 7, 2008

Beschallt man einen Wassertropfen mit einer Frequenz zwischen 30 und 120 Hz, lassen sich, anhand des resonanten
Schwingungsverhaltens von Wasser, harmonische Gesetzmäßigkeiten eines Klanges dreidimensional veranschaulichen.

Chladnische Klangfiguren

Sounds malen mit „Coagula“

Mai 6, 2008

Coagula ist ein von Rasmus Ekman entwickelter Bildersynthesizer, der das Erstellen und Manipulieren von Bilder ermöglicht, und diese dann in einen Sound generiert. Coagula liest die Bilddaten aus und summiert daraus eine Vielzahl von Sinuswellenformen. Die Bild-Vertikale hat Einfluss auf die Frequenz (Tonhöhe) und die Bild-Horizontale auf die Tondauer. Die Farben (z.B. Rot und Grün) bestimmen das Stereoverhalten des Audiosignals.

Prinzip:
Rot: Lautstärke des linken Audiokanals = Maximum;
Grün: Lautstärke des rechten Audiokanals = Maximum;
Gelb: Linker und rechter Audiokanal = Maximum
Orange: Linker Kanal ist lauter weil mehr Rotanteile enthalten sind.


(Generiertes Bild in Coagula, die Anordnung erinnert an Midinoten)

Zwar ist es Möglich eine Umfangreiche Zahl an Komplexen Synth-Sounds zu kreieren, leider begrenzt sich die Software jedoch auf eine beispielhafte Anwendung.

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Visualisierung durch Spektrumanalyse

Mai 6, 2008

Das Programm „Spectrogram“ ermöglicht die Analyse des Frequenzspektrums diverser Sounds. Die vertikale Axe entspricht dem Frequenzbereich und die horizontale Axe dem Zeitlichen Verlauf des Sounds. Bei diesem Beispiel wurde ein 9 sekündiges Sample aus dem Lied „Equation“ von AFX-Twin analysiert, woraus sich dieses Gesicht abgezeichnet hat (AFX-Twin selbst). Eine Visualisierung in solcher Form scheint also durch gezieltes Modulieren von Klängen möglich zu sein. „Mehr Beispiele ansehen!“

Anhören unter
http://www.visualizationsoftware.com/gram/sounds/equation.wav

Das Kino der Zukunft: durch IOSONO

Mai 4, 2008

Und wieder einmal steht das Kino vor einer Revolution: Das Filmerlebnis soll noch authentischer werden. Wir sollen die Filme nicht nur sehen. Wir sollen vielmehr den Eindruck haben, als wären wir mittendrin im Geschehen.

Dafür entwickelte das deutsche Fraunhofer Institut ein neues Soundsystem: IOSONO. Dieses System ermöglicht es den Toningenieuren, Schallquellen virtuell im Raum zu verschieben. So können die Geräusche um uns herumwandern, egal, auf welchem Platz im Kino wir sitzen. (Quelle: www.n-tv.de)

watch it!

IOSONO: www.iosono-sound.com

Designing Visual Systems

April 29, 2008

Bernard Kerr, the lead designer for del.icio.us, gave an interesting talk (below) focused on remail (mentioned here) and tagorbitals. At the end, he offers three important lessons.

watch it!

VJ-Tool

April 29, 2008

This is an application to control motion graphics with your keyboard.
Instead of the sound input (since each computer have different sound setup) this example uses random sound variable.

www.kentaroyamada.com/vj/vjtool.html

Klassik & Visualisierung

April 24, 2008

Zur Synthese aus Musik und digitaler Kunst.

http://www.skrjabin-mysterium.de.vu/

Danse Macabre

April 24, 2008

http://www.youtube.com/watch?v=umFG1O4bRSw

Hier eine Beispiel, dass sehr schön die mögliche „Unschärfe“ von grafischen Objekten zeigt. Streckenweise (Anfang) ist die Visualisierungen sehr an der Musik orientiert und im weiteren Verlauf wird das Ganze etwas „willkürlicher“.

Formprozessor

April 6, 2008

Diplomarbeit von Andreas Muxel, 2003
„Interpretation von Musik und Transformation in Elemente der visuellen Gestaltung“

Ein grafischer Equalizer dient als Schrittmotor zur Steuerung des Bewegungsverhalten von abstrakten visuellen Elementen in Echtzeit. Die Regeln für diese Übersetzung können durch den Benutzer festgelegt und zur Laufzeit manipuliert werden. Parallel zur Realisierung des „formprozessor“ entstand eine theoretische Arbeit über die wechselseitige Beziehung von bildender Kunst und Musik im Laufe des letzten Jahrhunderts.

Quelle: www.andreasmuxel.com

Der „formprozessor“ wird zum kostenlosen Download angeboten (osX Version). Macht Laune!

Visualisierung mit „Pure Data“

April 4, 2008

(Higher Dimensions by Claudius Maximus)

Pure Data ist eine datenstromorientierte Programmiersprache und Entwicklungsumgebung, die visuelle Programmierung benutzt. Sie wird vor allem zur Erstellung von interaktiver Multimedia-Software eingesetzt, etwa für Software-Synthesyzer in der elektronischen Musik. (Quelle: wikipedia.de)

Das aufgeführte Beispiel demonstriert die Möglichkeit einer Animation durch Verknüpfung von auditiven und visuellen Parametern.